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Liebe Freundinnen und Freunde der Arcis-Vocalisten,
von Heinrich Schütz zu Johann Sebastian Bach und von Fanny zu Felix Mendelssohn spannen sich die musikalischen Bögen in unseren A-Cappella-Konzerten am 9. Mai in der Himmelfahrtskirche München-Sendling und am 10. Mai in St. Rasso, Grafrath. Zugleich kontrastierend und korrespondierend stehen Werke aus zwei Epochen der Musikgeschichte auf dem Programm.
Genau 100 Jahre vor Bach wurde Heinrich Schütz (1585-1672) geboren. Beide Komponisten waren jeweils in ihrer Zeit herausragende Vertreter der musikalischen Moderne, man könnte sagen »Avantgardisten des Barock«. Im protestantischen Sinne ging es ihnen um die Verkündigung des Wortes Gottes mit den Mitteln der Musik. Und beide beherrschten den Umgang mit den Vokalstimmen auf virtuose Weise.
Im ersten Teil des Konzertes erklingen Motetten der »Geistlichen Chormusik« von Heinrich Schütz, darunter »Verleih uns Frieden«, »Die mit Tränen säen« und »Die Himmel erzählen«. Von Johann Sebastian Bach (1685-1750) stehen die Motetten »Der Geist hilft unsrer Schwachheit auf« und »Komm, Jesu, komm« auf dem Programm.
Im zweiten Teil wechseln wir in die Zeit des frühen 19. Jahrhunderts zu einem klingenden Dialog der Geschwister Mendelssohn mit geistlichen und weltlichen Chorsätzen der beiden, die sich stets eng verbunden waren – menschlich und musikalisch.
Ein A-Cappella-Konzert voller reizvoller Facetten des Barock und der Romantik.
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